Notfallkommunikation

A.R.E.N.A. – Amateur Radio Emergency Network Austria

 
Kommunikation ist im Notfall enorm wichtig, um Hilfsmaßnahmen erfolgreich koordinieren zu können. Leider sind aber gerade die üblicherweise verwendeten Kommunikationswege in solchen Situationen oft störungsanfällig, überlastet oder durch Wegfall der Stromversorgung ausgefallen.

Um im Notfall die benötigten Kommunikationsmöglichkeiten mittels Amateurfunk bereitstellen zu können, wird schon jetzt an der Organisation von Helfern, der Bereithaltung von Material und Ausrüstung sowie am Kontakt mit Behörden und Hilfsorganisationen gearbeitet.

Mit einem weltweit aufgebauten Netzwerk aus Relaisstationen und netzunabhängigen Amateurfunkstellen ist der Daten- und Nachrichtenaustausch via Funk jederzeit sichergestellt. So kann ein vermeintliches Hobby schnell zum lebensrettenden Medium werden.
Diese Seite soll für Notfunk-Interessierte eine Informationsquelle sein und den Einstieg erleichtern.  

Solltest Du selbst an der Notfunk-Aufgabe Interesse zeigen oder sich in Deinem Umfeld Kontakte zu den BOS (Behörden und Organisationen für Sicherheitsaufgaben) ergeben, ersuchen wir um Bekanntgabe. Nur eine großflächige Zusammenarbeit der Funkamateure hält diese Seiten aktuell und informativ.
 

ARENA (Notfunkstellen in Österreich)

 Aktuelles gibt es auch  in der  Facebook A.R.E.N.A. Diskussionsgruppe > https://www.facebook.com/groups/101273944733/ zu sehen.

 

Facebook A.R.E.N.A. Diskussionsgruppe

Richtlinien, Info, Downloads, Links

Richtlinien für den Notfunk

Not kennt kein Gebot

Um unsere Rolle als professioneller Partner der Behörden im Notfall zu untermauern, und um die entsprechenden Regelungen, wie sie international und bei verschiedenen Funkdiensten üblich sind, wieder einmal in Erinnerung zu rufen, hat die Arbeitsgruppe "Notfunk" gemeinsam mit den zuständigen Behörden zwei Dokumente ausgearbeitet

Im Teil 1 sind die Verfahren, die Abwicklung eines Notverkehrs betreffend, zusammen gefasst. Im Teil 2 wurde für die Bundesländer eine Alarmierungs-Organisation konzipiert, die eine rasche und effiziente Alarmierung der Funkamateure sicher stellen soll. Die im Teil 2 definierten Prozeduren sind mit den Behörden abgestimmt und müssen im Notfall unbedingt eingehalten werden!

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele OMs aus OE sich (wieder) mit den Notverfahren vertraut machen, um im Ernstfall die Kommunikation professionell und "unaufgeregt" abwickeln zu können.

Teil 1 OE-Richtlinie Teil 1 (Allgemein) pdf-File 14 Seiten

Teil 2 OE-Richtlinie Teil 2 (Betriebstechnik NÖ) pdf-File 8 Seiten

Seit Februar 2011 werden die Rufzeichen, Adressen und Telefonnummern aller registrierten Notfunker laufend an die Landeswarnzentralen bekanntgegeben. Diese Stationen stehen im Bedarfsfall für Notfunkeinsätze zur Verfügung, ihre Verständigung erfolgt lt. Plan im Teil 2 des obigen Download-Files.

Unterlagen: Kurse, Vorträge

Notfunkkurs Teil 1 vom 12. März 2008 (PPT) im ADL322-Schwechat von OE3CJB. Hier als pdf-Datei

Notfunkkurs Teil 2 vom 12. März 2008 (PPT) im ADL 322-Schwechat von OE3WYC über NVIS-Antennen. Hier als pdf-Datei

Notfunkkurs vom 14.10.2006 (PPT) von OE3CJB. Hier als pdf-Datei

Winlink Vortrag vom 28. März 2009 (PPT) in Vöcklabruck von OE3ZK. Hier als pdf-Datei

WINMOR Vortrag Mai 2010 (PPT). Hier als pdf-Datei

Infos zu geeigneten Antennen

(siehe auch Notfunkkurs Teil 2 oben)

HF-Dipollängen von DF2BC

Inverted-Vee Dipol von DH1ND

NVIS Antennen von DH6ARM

Beschreibung des NVIS Antennen Set

Software für Notfunk

Airmail2000 von OE3ZK

Airmail2000 Bedienungsanleitung in Deutsch, Stand Mai 2010, von OE7FTJ und OE3ZK

system.NOTFUNK.INI für Airmail2000 P2P (Rechtsklick und Ziel speichern unter Airmail Hauptverzeichnis - Dateityp INI !!)

RMS Express (mit WINMOR Soundcard TNC Unterstützung) Full Install revision 1.0.0.0 (ReadMeFirst und Hilfe Texte lesen!!)

RMS Winmor (WL2K Radio Message SERVER Software - nur für WL2K Sysops - Keycode von K4CJX erforderlich!)

RMS Channels Setup (nur für WL2K Sysops)

Wichtige Links zum Thema

Amateurfunk:

ÖVSV-WIKI, Notfunk  ⇒  ÖVSV-WIKI, Winlink

Notfunk in Deutschland  ⇒ Notfunk in Italien, RNRE ⇒ Notfunk in der Schweiz

Rotes Kreuz Vorarlberg, KW-Gruppe (OE9XRK / OEH91) ⇒ ÖVSV, LV-Niederösterreich, Notfunk

IARU-Region 1, EmComm ⇒ Winlink2000 ⇒ Airmail

Behörden, Firmen, NGO's:

Amt der Tiroler Landesregierung, Landeswarnzentrale ⇒ Support Unit Austria, Vorarlberg

Fa. SCS, Pactorcontroler

Hardware für Notfunk

(Dieser Artikel als pdf-Download)
Zum Einstieg in den Notfunk wird verwendet, was jeder Funkamateur ohnehin bereits zum Betrieb seines Hobbies im Shack hat:
  • Transceiver für Kurzwelle und Ultrakurzwelle (fernsteuerbar)
  • Antenne (Draht oder Beam)
  • Antennen Tuner
  • PC
  • Internet (Winmor oder Pactor)
  • Software RMS-Express (kostenlos)
  • Galvanische Trennung vom PC
  • Verbindungskabel der Geräte

Transceiver: Heute ist praktisch jeder Transceiver für SSB und digitalen Betrieb geeignet. Wichtig bei älteren Geräten: Es muss über eine Software steuerbar sein. Herausfinden kann man das mit einem Blick in die Bedienungsanleitung oder auf die Anschluss-Möglichkeiten auf der Rückseite: ist eine Buchse wie z.B. DATA, CV-I oder ACC vorhanden, dann kann man davon ausgehen, dass der Transceiver für unsere Zwecke geeignet ist.

Antenne: Jede Antenne, die für das 80-m-Band angepasst werden kann, ist geeignet. Warum gerade 80 m? Notfunkfrequenzen sind in jedem Amateurfunkband vorhanden, aber in diesem Bereich befindet sich für die ersten Sende- und Empfangsversuche ein sogenannter RMS- Repeater in OE5 und auf der Notfunkfrequenz des 80-m-Bandes findet der monatliche Bestätigungsverkehr (siehe „Notfunkrunde“) statt.

Antennentuner: Der erleichtert das Anpassen der Impedanz verschiedener Antennen an den TRX. In automatischer Ausführung und für den mobilen Einsatz zum Beispiel von SGC, LDG oder MFJ. Jede angepasste Antenne ist natürlich zu bevorzugen. Im Mobilbetrieb ist neben der Gewichtsersparnis noch der Leistungsverlust ein Kriterium.

PC und Betriebssystem: 700 MHz Pentium/Celeron und 512 MB RAM sind als Minimal-Anforderung zu verstehen, das wird aber aus heutiger Sicht keine Hürde darstellen. Als Betriebssystem sind MacOS und 32- oder 64-Bit Windows (XP, Vista, Windows 7, Windows 2003 Server) mit Microsoft Net Framework 3.5 geeignet.

Internet: Auch ohne Internet ist eine Teilnahme am Notfunk möglich. Regelmäßige Übungen in Form von Bestätigungsverkehr geben jedem die Möglichkeit, seine Funkstation mit individueller Energieversorgung zu testen und am Sprechfunk teilzunehmen. Für digitale Betriebsarten, bei der eMail und Bilder über RMS-Stationen gesendet und empfangen werden sollen, ist ein Internet-Anschluss notwendig.

Software: RMS-Express kann man unter http://www.winlink.org/ClientSoftware herunterladen. Das Programm ist kostenlos und beinhaltet einen Benutzer-Client, den Software-TNC und das Winmor-Übertragungsprotokoll.

Galvanische Trennung vom PC: Um gegenseitige Störungen zwischen PC und Funkgerät zu vermeiden, trennt man das Potential elektronischer Geräte. Das heißt, die Daten- und Audiosignale sind zwischen den beiden Geräten elektrisch nicht verbunden. Audiosignale trennt man mit einem sogenannten Übertrager, das ist ein kleiner Transformator mit einem Wickelverhältnis von 1:5. Bei Datenleitungen, die ein digitales Signal übertragen, kommen Optokoppler zum Einsatz. Dabei wird durch einen Lichtimpuls ein Transistor durchgesteuert und so die "Information" kontaktlos übertragen. Zusätzlich kann man mit Ringkernen und Klappferriten Störungen vermindern.

Verbindungskabel der Geräte: In diesem Bereich gibt es meist die grössten Probleme, aber man kann keine Universallösung dafür anbieten. Um ein eingehendes Studium der Bedienungsanleitungen der verwendeten Geräte wird man nicht herumkommen, da nicht nur von Hersteller zu Hersteller, sondern auch von Gerät zu Gerät die Stecker und deren Pin-Belegung unterschiedlich sein können. So wie im Abschnitt "Galvanische Trennung" und "Antennen" kann auch bei den Verbindungskabeln mit etwas Bastelgeschick Geld gespart werden; auch als Gemeinschafts-Bastelprojekt zu empfehlen! Hat man diese Möglichkeit nicht, bietet jeder Gerätehersteller fertig konfektionierte Kabel an.

Will man eine schnelle und einfache Lösung, bietet der Handel "all-in-one" Geräte an, die die galvanische Trennung, eine integrierte Soundkarte und alle Verbindungen zwischen PC und Funkgerät herstellen können. Stellvertretend sollen zwei genannt werden, die von vielen Funkamateuren erfolgreich eingesetzt werden: Der „Micro Keyer II“ als Stationsgerät und der „Signa Link USB“ als Mobilgerät. Die Kabel sind dann je nach Funkgerät zu bestellen. Der Funktionsumfang solcher Geräte geht weit über das hinaus, was eigentlich benötigt wird. Man hat aber den Vorteil, dass sie für alle digitalen Betriebsarten verwendet werden können und mit fast allen Amateurfunkgeräten kompatibel sind.

Peter Leitner, OE5PLN

Software für Notfunk

(Dieser Artikel als pdf-Download)
Will man mehr als nur in Sprechfunk im Notfunkbetrieb QRV sein, für den besteht die Möglichkeit mit geringem finanziellem Aufwand eine digitale Betriebsart zu nutzen.

Besonders geeignet sind Pactor und Winmor, weil für diese Betriebsarten ein weltumspannendes Netzwerk aus sogenannte CMS- und RMS-Stationen zur Verfügung steht, und durch ihre Fehler korrigierende Protokolle sehr übertragungssicher sind. CMS (Common-Message-Server) sind weltweit fünf vorhanden (Wien, Perth, San Diago, Brentwood und Halifax), sie sind redundant und besonders gegen äußere Störungen geschützt.
RMS (Remote-Message-Server) sind Lokal verteilt und gliedern sich in zwei Gruppen auf. Jene für Pactor- und Winmor-Betrieb, insgesamt etwa 600 weltweit.

Seit Sommer 2010 steht ein kostenloses Client-Programm zur Verfügung, das den Einstieg zur Übertragung und Empfang von eMails über HF im Winlink.org-Netz, die bisherige Hürde über einen teuren Hardware-TNC, ermöglicht.
Um mit den RMS-Stationen Kontakt aufnehmen zu können benötigt man entweder für Pactor teure Hardware, oder für Winmor die kostenlose Software RMS-Express oder Paclink. Beide Programme sind relativ neu und werden ständig weiterentwickelt.
Um den Einstieg zu erleichtern soll hier das Programm RMS-Express in der Version 1.1.1.1 vorgestellt und eine Schritt-für-Schritt Anleitung für erste Sende- und Empfangserfolge sorgen. Voraussetzung ist aber, wie im Kapitel „Hardware“ beschrieben vorhandenes Equipment wie: Transceiver, externe Soundarte, PC, Antenne und Internet. Sind alle Komponenten miteinander verbunden kann man sich die Software ITHFBC, das Vorhersage Programm für das Funkwetter http://www.siriuscyber.net/ham/#propagation und RMS-Express http://www.winlink.org/WINMOR, unter "Software" - "User Software" – "RMS-Express" – "Winlink FTP-site" downloaden.

Was ist RMS-Express:

Was kann RMS-Express:

  • Senden und Empfangen von eMails mit Attachments via Funk
  • Betrieb mit und ohne teuren Hardware-TNC

Nach der Installation beider Programme, die selbst erklärend ist, startet man das Programm RMS-Express. Es öffnet sich das Fenster "RMS Properties". Hat man "MyCall", "Grid Square", "Keep logs for", und "Fixed/Mobile Amateur" ausgefüllt bzw. markiert, wird das Fenster mit "Update" geschlossen und die Angaben gespeichert. Nach dem Neustart erscheint in der Taskleiste RMS-Express die Versionsnummer und das eingegebene Rufzeichen. Im Menü "Files" "WinLink Catalog Requests" auswählen und auf "Request Catalog Update" klicken. Ist die Internetverbindung aktiv füllt sich das geöffnete Fenster auf der linken Seite mit einer Liste auf der jetzt auf "AUT_HAM" geklickt wird. In der mittleren Spalte stehen jetzt ein oder mehrere Einträge. Ein Doppelklick auf das Pfeilsymbol ►befördert den Eintrag nach rechts in ein kleines Fenster, von dem die Nachricht mit dem Button "Post Request" in den "Outbox"-Ordner kopiert wird, der ähnlich wie z. B. Outlook funktioniert. Nur mit dem Unterschied, dass alle Nachrichten die in der "Outbox" sind beim nächsten Connect mit Winlink automatisch versendet werden.

Der Grund dieser etwas langatmigen Erklärung ist, wenn man nun den Ordner "Outbox" öffnet und den gerade erzeugten Eintrag markiert, im Menü "Message" "Edit" auswählt, öffnet sich die Nachricht und man kann die Struktur der notwendigen Eingaben erkennen. Speziell am Anfang sollte man sich diese auf einen Spickzettel notieren. Wer gewöhnt ist mit einem eMail-Programm zu arbeiten wird die Parallelen sofort erkennen. In "From" steht das eigene Rufzeichen, "To" INQUIRY oder das Rufzeichen oder eine normale eMail-Adresse des Empfängers, abgeschlossen mit einem Semikolon (Strichpunkt), unter "Cc" können weitere Empfänger eingetragen werden, "Subject" das Betrifft, in unserem Fall - REQUEST - also eine Abfrage. Die Zeichenfolge vor dem Betreff (//wl2k) sollte bei jedem eMail stehen, sie aktiviert den Virenschutz. Da es sich bei diesem Beispiel um eine Abfrage handelt, kann kein Attachement (Anhang) eingefügt werden. Im Nachrichten-Fenster steht die Datei die abgefragt wird, "AUT_NEWS" oder Text der zu senden ist. Markiert man die Nachricht im "Outbox"-Fenster erhält man in der unteren Hälfte eine Zusammenfassung wie oben beschrieben. Wird oder ist bei einer Nachricht ein Attachement eingefügt ist ein Raute-Zeichen (#) zu sehen. Eingehende Nachrichten sind in der "Inbox" zu finden, nachdem sie gelesen wurden verschiebt das Programm sie automatisch in den Ordner „Read Items“.

Nach dieser Prozedur sind bereits viele Fragen die später auftauchen beantwortet und wir können uns dem Setup zum Einstellen der Soundkarte und zur Verbindung mit dem Transceiver zuwenden. Im Startfenster von RMS-Express auf der Menüleiste neben "Open Session" ist die Betriebsart auszuwählen. Zur Übertragung mit Winmor "Winmor WL2K" markieren und auf "Open Session" klicken. Es öffnen sich vier Fenster, wenn mit dem Transceiver kein Kontakt aufgenommen werden kann. Sie werden aufgefordert den COM- Port zu wechseln – mit OK bestätigen. Das Registrierungsfenster schließen sie mit "Remind Me Later". Übrig bleiben "Winmor Winlink 2000 Session – „Rufzeichen" und "WINMOR Sound Card TNC Port ….". Im Session-Fenster im Menü "Setup" "WINMOR TNC Setup" anklicken und die verwendete Soundkarte einstellen. Alle anderen Einstellungen können vorerst so beibehalten werden. Mit "Update" speichern. Im Menü "Setup" "Radio Setup" öffnen, das Geräte-Modell und die Schnittstelle (USB) wählen, bei ICOM-Geräten zusätzlich noch die Adresse eintragen. Unter "Radio Control Port" den Com-Port benützen, der von der Externen Soundkarte generiert wurde. Die Baud-Einstellung von den technischen Daten des Transceivers aus der Bedienungsanleitung übernehmen. Bei RTS und DTR das Häkchen setzen. Den PTT-Port je nach Gerät einstellen (ICOM z. B.: CI-V) und mit "Update" speichern. Jetzt darf von RMS-Express keine Fehlermeldung wegen eines nicht zulässigen COM-Ports kommen und die Wasserfallanzeige muss das aktuelle Spektrum anzeigen. Ist das nicht der Fall noch einmal alle Einstellungen kontrollieren. Im Menü "Setup" "Transmit Level Test" kann man die Kommunikation zwischen Transceiver und RMS-Express überprüfen. Line-IN und -AUT Pegel auf etwa 50% einstellen.

Jetzt sollten die Grundeinstellungen und der Verbindungsaufbau funktionieren. Im Fenster "Winmor Winlink 2000 Session – Rufzeichen" Menü "Channel Selection" öffnen und auf "Update Table" klicken. Nach einigen Sekunden füllt sich die Tabelle mit Daten, die alle zur Zeit erreichbaren RMS-Stationen auflistet. Neben den Rufzeichen, der Dial-Frequenz und dem Locator berechnet das Programm ITHFBC im Hintergrund die "Path Quality" in Prozent. Mit einem Doppelklick auf das Rufzeichen werden alle Daten zum Session-Fenster kopiert und der Transceiver auf die richtige Frequenz eingestellt. Die HF-Sendeleistung zwischen 10 und 20 Watt sollte mehr als genügen um die nächstgelegene RMS-Station zu erreichen.

Nachdem die Grundfunktionen des Programmes bekannt sind wird es Zeit, unsere Erste Aussendung zu machen. Entfernen sie alle im Ordner "Outbox" enthaltenen Einträge indem sie sie markieren und mit " Delete" löschen. Ein Klick auf "Message" und "New Message" öffnet das Fenster "Enter a new Message" . In "From" sollte das eigene Rufzeichen, in "To" eine eMail-Adresse (z.B.:p.leitner@liwest.at ), in " _fcksavedurl="">p.leitner@liwest.at), in "Subjekt" wl2k als Virenschutz und ein beliebiger Text z. B.: „Das ist eine Test-Mail“ eingetragen werden. Ein Klick auf "Post to Outbox" und RMS-Express überträgt die Nachricht in den "Outbox"-Ordner und wartet auf den nächsten Connect mit einem RMS- Server. Eine kurze Hörprobe ob die Frequenz unused (nicht belegt) ist, Antenne abstimmen und im Session-Fenster auf "Start" klicken. Jetzt versucht RMS-Express mit der angegebenen Station Kontakt aufzunehmen. Gelingt das, werden alle eMails die sich im "Outbox"-Ordner befinden gesendet. Ist die "Outbox" leer wirkt der Anruf wie eine Abfrage, überträgt alle vorhandenen Daten und legt sie im Ordner "Inbox" ab. Für erste Versuche kann man auch ein Test-Mail auf seine eigene eMail-Adresse senden.

Kommt keine Verbindung zustande sollte man mit der Sendleistung und den Audio Einstellungen variieren. Als zusätzliche Abstimmhilfe besteht die Möglichkeit über Skype eine Ton- und Videoverbindung zum OE5XIR-5 herzustellen die allerdings einer Freischaltung bedarf.
Besteht Interesse für die technischen Daten und Aufbau des Winmor-Protokolls empfehle ich diese Seite http://wiki.oevsv.at/index.php/WINMOR. Die originale Bedienungsanleitung in Englisch finden sie hier: http://www.winlink.org/webfm_send/184. Ein Link zum Anlegen eines neuen Accounts… http://www.winlink.org/user/register

Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung der Programme ist es möglich, dass sich die Bedienung verändert oder Funktionen erweitern, oder neue hinzukommen.

Peter Leitner, OE5PLN

Test

Test

Die OE Notfunkrunde mit Notfunk-Rundspruch

Um den Notfunk wieder etwas mehr in das Bewusstsein der Funkamateure und der Öffentlichkeit zu rücken, wurde unter der Leitung von Gert, OE3ZK, als Moderator, eine regelmäßige OE Notfunkrunde eingeführt. Wir laden alle Interessierten dazu ein:

Jeden ersten Mittwoch im Monat
ab 19.45 Uhr Lokalzeit auf 3.643 kHz LSB (+/- QRM)
Allgemeiner Funkverkehr ab etwa 19:15 LT

Eine weitere Möglichkeit ist der Empfang der Rundspruchaussendung über ECHOLINK OE-CONF Server 291443 oder Web-SDR z.B. WBSDR Allhau oder als MP3-Audio-Datei (siehe Archiv unterhalb dieses Abschnitts).

Vor dieser Notfunkrunde findet von 18.00 bis 19.30 Uhr Ortszeit der Daten-Aktivitätstag auf 3612 kHz Dial USB statt. Anleitung siehe AMRS

Meldungen für den Notfunk-Rundspruch bitte an das ÖVSV Dachverband-Notfunkreferat senden.

Notfunk Rundspruch Termine 2016
 Datum Bemerkungen, Vertretungen
      6 .Jänner       OE3ZK, Gert 
3. Februar

OE3XNA, Chris 

2. März

OE3MZC, Mike 

6. April

OE3ZK, Gert 

4. Mai

OE3KAB, Karl 

1.Juni   OE3CHC/P, Chris
  Juli  Sommerpause
August Sommerpause
7. September  OE3XMS
(Op. Hans, OE3HPU)
5. Oktober OE3XNA
(Op. Chris, OE3CFC) 
2. November OE5XRL
(Op. Karl, OE5FKL) 
7. Dezember  OE5XOF
(LWZ Linz, Op. Jürgen)

 Achtung: Wir suchen auch 2017 für unsere Notfunkrunde Leitstationen mit leistungsfähiger KW-Ausrüstung. Bitte laut Terminkalender bei oe3zk(at)oevsv.at anmelden.

Archiv Notfunk-Rundspruch

2016

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2015

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Notfunkrunde am 4.5.2016 unter realistischen Einsatzbedingungen

Info vom Referatsleiter

Kommt demnächst !

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