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Amateurfunkeinsatz am 26. Oktober 2005 (Heldenplatz und Rathausplatz)
Nach ausgezeichneter Vorbereitung durch
OE1MMU OM Michael (Referat Not- und Katastrophenfunk im Dachverband des Ö.V.S.V.)
konnte es losgehen. OE1MMU konnte auf Grund eines Auslandsaufenthalts leider nicht selbst
mitmachen.OE3OLU stellte sich daher als Einsatzleiter zur Verfügung. Diesmal war es mehr als
nur eine Notfunkübung. Es war ein „scharfer“ Einsatz! Bei den Ambulanzstationen
(Sanitätszelten) waren den Sanitätsorganisationen jeweils zwei Funkamateure zugeteilt. Auch die KLZ
des Rathauses wurde besetzt.
Folgende OM waren im Einsatz, die
taktischen Rufzeichen sind angeführt:
Ambulanz 1 Die
Johanniter
(Abschnitt Heldenplatz)
Ambulanz 1
ANTON
OE3NSU OM Hermann
Ambulanz 1
BERTA
OE1KDW OM Karl
Ambulanz 2 Malteser Hospitaldienst Austria
(Abschnitt Heldenplatz)
Ambulanz 2
ANTON
OE1PDB OM Peter
Ambulanz 2
BERTA
OE3AMA OM Max
Ambulanz 3 Arbeiter Samariter
Bund
(Abschnitt Rathausplatz)
Ambulanz 3
ANTON
OE1GNU OM Gregor
Ambulanz 3
BERTA
OE1HFC OM Hermann
Ambulanz 4 Österreichisches Rotes Kreuz
(Abschnitt Rathausplatz)
Ambulanz 4
ANTON
OE1WSS OM Wolfgang
Ambulanz 4
BERTA
OE1PYA OM Peter
Einsatzleiter
OE3OLU OM Robert
IEFA-Einsatzstab
IEFA
ANTON OE3DNW OM Gerhard
IEFA
BERTA OE3RWU OM Rudolf
Militärkommando Wien
MILKOMMANDO OE1GKB OM Klaus
Strecke Ring
STRECKE
1 OE1DMB OM Andreas
Rathaus Katastrophenleitzentrale
KLZ OE3KLU OM Karl
OE1WED OM Gerhard
Melder
KLZ SWL
OM Jose
Für manche von uns begann der Tag sehr früh. Vor 06:00
Uhr waren der Einsatzleiter OE3OLU und die Mannschaft - OE3KLU, OE1WED und unser Melder Jose (SWL)
- in der Katastrophenleitzentrale einsatzbereit.
OE1MMU hatte diese Notfunkübung ordnungsgemäß angemeldet.
Es konnten alle gesetzlich erlaubten Möglichkeiten ausgenutzt werden, so wurde auch das
Einsatzgebiet durch die Verwendung eines lokalen 70cm-Relais funktechnisch abgedeckt. Eine
70cm-Simplex-Frequenz war als Backup vorgesehen. Die verwendeten Handfunkgeräte Kenwood 3180, sowie
Ladestationen und Handmikrofone wurden von Fa. Funktechnik BÖCK zur Verfügung gestellt.
Dafür bedanken wir uns bei OM Andi recht herzlich
!
Da für Amateurfunker die taktischen Rufzeichen etwas
gewöhnungsbedürftig sind, gab es auch mit dem Afu-Call der KLZ OE1XKD immer wieder Durchsagen. So
wurde vermieden, dass Funkamateure in den Missglauben verfallen, es wären hier Schwarzfunker am R69
„unterwegs“.
Die OM der KLZ bewiesen in Zusammenarbeit mit den „
Außenstationen“ die Leistungsfähigkeit des Amateurfunks. Der Funkverkehr wurde äußerst
professionell abgewickelt (Funkdokumentation auf CD vorhanden !), auch dafür wurde Lob
ausgesprochen. (Routine)- Meldungen wurden durch die OM protokolliert und dem Einsatzstab-KLZ zur
weiteren Verwendung schriftlich weitergeleitet.
Ein besonderes Highlight war die Auffindung eines
verloren gegangenen Buben in Zusammenarbeit mit Rettung, Polizei, (MDKS) und Amateurfunk! Das Kind
meinte: „Ich werde einmal Amateurfunker!“ Als zweiter Höhepunkt konnte ein defekter Elektrobock
aufgefunden und bis zum Eintreffen der Spezialkräfte gesichert werden.
Herr OAR Hiller von der Magistratsdirektion für
Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen (MDKS), der den gesamten Einsatz in der KLZ leitete, war mit
unserer Arbeit zufrieden. Er hat uns darauf hin zur Fortsetzung solcher Aktionen eingeladen.
Referat Not- und Katastrophenfunk (LV-Wien)
OE1WED Gerhard
Ich möchte mich bei allen OM für ihren Einsatz am
Nationalfeiertag ausdrücklich bedanken ! Bei einer ÖVSV-internen Nachbesprechung am 23.11.2005
wurden aufgetretene Probleme besprochen. Wichtige Punkte waren z. B. die Akzeptanz des
Amateurfunks bei einigen Organisationen und auch die fehlende sichtbare „Kennzeichnung“ der Funker.
Wir hoffen, in Zusammenarbeit mit der MDKS diese Probleme bald lösen zu können. Erkennungswesten
sind bereits in Arbeit.
73 de
OE1MMU
Referatsleiter im DV


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