ÖVSV - Landesverbände -> | AMRS | | OE1 | | OE2 | | OE3 | | OE4 | | OE5 | | OE6 | | OE7 | | OE8 | | OE9 |     

Zum Amateurfunk-Kurs melden - Infos online anfordern
 

Amateurfunk Glossar

 

Im Bereich des Amateurfunks trifft man immer wieder auf Spezialbegriffe, mit denen man erst etwas anfangen kann, wenn man deren Bedeutung einmal erfahren hat. Dieses Amateurfunk-Glossar soll einen Überblick über einige im Amateurfunk häufig benutzte Begriffe geben.


Amateurfunkbewilligung

Eine Amateurfunkbewilligung, oder auch weitläufig Lizenz genannt, ist so etwas wie beim Auto der Zulassungsschein, mit dem Sie ihr eigenes Fahrzeug fahren dürfen. Als Inhaber einer Lizenz dürfen Sie als Funkamateur Ihre eigene Amateurfunkstation errichten und betreiben. Dem Führerschein entspricht im Amateurfunk das Amateurfunk-Prüfungszeugnis.
Um die Bewilligung beantragen zu können, wird die erfolgreich bestandene Amateurfunkprüfung vorausgesetzt und die Vorlage eines gültigen Amateurfunk-Prüfungszeignisses verlangt. Siehe auch Bewilligungsklassen.

 
 
Amateurfunkdienst

Der Gesetzgeber hat den Amateurfunk(dienst) ebenso wie bspw. den Rundfunkdienst (Radio, TV) im Gesetz verankert und wie folgt definiert:
 

Amateurfunkdienst ist ein technisch-experimenteller Funkdienst, der

  • die Verwendung von Erd- und Weltraumfunkstellen einschließt und der
  • von Funkamateuren für die eigene Ausbildung,
  • für den Verkehr der Funkamateure untereinander,
  • sowie insbesondere zur Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr und für technische Studien betrieben wird.
     

Amateurfunkprüfung

Um am Amateurfunkdienst aktiv teilnehmen zu können, also nicht nur hören, sondern auch senden zu dürfen, schreibt der Gesetzgeber eine Amateurfunkprüfung mit abschließendem Amateurfunk-Prüfungszeugnis vor.
Zur Vorbereitung auf diese Prüfung gibt es in den verschiedenen Regionen Österreichs immer wieder Amateurfunkkurse.
Die Prüfung findet bei der jeweils zuständigen Fernmeldebehörde statt und beinhaltet 3 Prüfungsgebiete:

  • Gesetzliche Grundlagen - Recht
  • Technische Grundlagen - Technik
  • Betrieb und Fertigkeiten - Betrieb
 Da die Prüfungen öffentlich sind, kann jeder bei einer stattfindenden Prüfung als Zuhörer teilnehmen.
 

Amateurfunkrufzeichen

Die Funkrufzeichen sind international geregelt, so auch die Amateurfunkrufzeichen für Österreich. Jedes Rufzeichen ist auf der Welt einzigartig und identifiziert die Funkstelle.
 

Bewilligungsklassen - Lizenzklassen

Die Unterschiede im Detail können Sie hier nachlesen.
 

Echolink

Siehe ÖVSV-Wiki Echolink


HAM (Funkamateur)

Die Herkunft des Begriffs HAM ist leider nicht belegt, am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass der Begriff aus dem Englischen kommt und eine Abkürzung für Home Amateur Mechanic darstellt, welches der Titel einer Elektronik-Bastelzeitschrift zu Beginn des 20. Jahrhunderts war, aus der zahlreiche Funkbausätze aus den Anfängen der Ära des Amateurfunks stammten.
Heute bezeichnet man sehr oft den Funkamateur als HAM. Daraus abgeleitet wird auch der HAM Spirit, der Ehrencodex der Funkamateure, oder die HAM Radio in Friedrichshafen, eine der größten Amateurfunkmessen der Welt.


Kurzwellenhörer (SWL - Short Wave Listener)

Beschränkt man seine Tätigkeiten und sein Interesse ausschließlich auf den Funkempfang, dann ist auch dafür ein Grundwissen, jedoch keine Prüfung notwendig. Der Betrieb ist auf den Empfang von "Aussendungen an alle", also Rundfunkempfang und den Emfpang des Amateurfunkdienstes beschränkt. Bereits diese Tätigkeit fasziniert zehntausende Menschen weltweit.


Leistungsstufen

In Österreich gibt es je nach Bewilligungsklasse verschiedene, beantragbare Leistungsstufen.
  • Leistungsstufe A max. 100Watt
  • Leistungsstufe B max. 200Watt
  • Leistungsstufe C max. 400Watt
    Diese Leistungsstufe kann erst nach einem Jahr störungsfreien Betrieb in Leistungsstufe B beantragt werden
  • Leistungsstufe D max. 1000Watt
    Diese Klasse kann nur für Klubstationen beantragt werden

Lizenz - Amateurfunklizenz

Siehe Amateurfunkbewilligung
 

Q-Gruppen

QRZ, QTH, QRG sind nur drei der vielen Abkürzungen, welche täglich im Amateurfunk verwendet werden. Jede dieser Abkürzungen hat eine andere Bedeutung und kann entweder eine Frage oder Antwort darstellen. QTH? bedeutet bspw. die Frage nach dem Standort, worauf als Antwort "QTH ist WIEN" kommen könnte. Diese Abkürzungen vereinfachen die Abwicklung speziell in langsamen Betriebsarten deutlich.
 

QSL-Karte

QSL ist eine der Q-Gruppen und bedeutet kurz Empfangsbestätigung. Eine QSL Karte in gedruckter Form ist in etwa gleich einer Postkarte, wobei damit das Funkgespräch dem Partner (als krönender Abschluß) bestätigt wird. Diese Karte ist eine Trophäe einer gearbeiteten Verbindung und kann, wenn sie aus königlichem Hause stammt, schon mal mit Blattgold belegt sein.

 


Zum Amateurfunk-Kurs melden - Infos online anfordern
 
 
Zum Seitenanfang Benutzer-Login Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei  Impressum